
Danubia entstand als freie Verbindung. Die Stifter waren ehemalige Offiziere, Frontsoldaten und Militärakademiker der k. u. k. Armee.
Als Anhänger der Habsburger hatten sie in der Ersten Republik einen Weg ins Zivilleben gesucht und in Graz ein Studium aufgenommen.
Mit ihren Auffassungen von Kameradschaft und Ehre standen sie an den Hochschulen auf verlorenem Posten. Um unter sich zu bleiben, beschlossen sie am Danubias Stiftung.
Als Stiftungstag wurde mit dem der Geburtstag von Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn) gewählt. Auch die Bezeichnung „Danubia“ ließ die Donau-Monarchie anklingen.
Das Couleur war zur Gründung schwarz–gold–violett. Dass die dunkelblaue Mütze noch im selben Jahr nach braun geändert wurde, war der Rockfarbe der Artillerieoffiziere und finanziellen Gründen geschuldet.
Sie erlaubte den karg lebenden Nachkriegsstudenten, ihre Mützen aus ausgemusterten Uniformen schneidern zu lassen.
Dass Danubia sich als Burschenschaft ausrichtete, lag an persönlichen Kontakten eines Mitgliedes zu Gustav Stresemann. Der war Mitglied einer ADB-Burschenschaft (und im Grunde Monarchist).
Auch der Wahlspruch bezog sich auf das burschenschaftliche „Ehre, Freiheit, Vaterland“.
Seit der erfolgreichen Rekonstitution des Corps Danubia Graz verstehen wir uns als Hort für verdiente Corpsstudenten aus ganz Österreich und Deutschland verschiedenster Kösener Corps.
Unsere Mitglieder haben sich in der Vergangenheit und bis heute in besonderer Form um das Corpsstudententum sichtbar verdient gemacht und sich so das Band der Danubia „verdient“.
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